Portrait Jens-Uwe

Dank Jens können wir das Abenteuer Kaliningrad erleben. Er ist 41 Jahre alt und hat drei Kinder.

Trainer SV Blau-Gelb Berlin

Trainer SV Blau-Gelb Berlin

Du bist der Initiator der Reise. Wie bist du dazu gekommen?

Wie die Jungfrau zum Kind. Also eher Zufällig. Die Sache ist von Kaliningrad organisiert und angeschoben worden. Man hat dort einen Berliner Verein gesucht und hat im Mai dazu nach Berlin eine Ausschreibung geschickt an viele Berliner Vereine und letztendlich war man sich mit Grün-Weiß Neukölln einig, dass man diese Geschichte durchzieht. Wie es so will, bei Grün-Weiß hat es denn letztendlich irgendwann nicht geklappt. Dann war die Zeit schon sehr sehr eng und durch einen anderen privaten Kontakt nach Holland haben die bei mir angerufen und gefragt, ob wir das Ding irgendwie noch hinkriegen. Dann hab ich wiederum rumgefragt, rumtelefoniert und viele Mails geschrieben und hatte irgendwann den Eindruck, wird knapp, aber wir kriegen das hin.

Warst du selbst schon einmal in Russland?

Ich war vor vielen Jahren schon einmal in Russland, das ist aber schon 20 Jahre her.

Welche Erwartungen hast du an dieses Abenteuer?

Abenteuer ist genau das was es trifft, weil ich mir keine Vorstellungen machen kann, wie diese ganze Geschichte abläuft. Es ist spannend, dass wir in Privatunterkünften, in privaten Familien sind. Ist natürlich ein völlig anderes Land, wo wir uns hin begeben. Es war schon lustig in der Botschaft, in der Konsularabteilung hat man schon ungefähr gesehen, wie der Staat zumindest funktioniert. Dass doch ein paar Sachen anders sind, als wir es bei uns gewohnt sind. Wo ich mir aber sicher bin, dass es sehr sehr gastfreundlich wird, dass wir sehr viel Spaß haben werden, da bin ich mir ganz ganz sicher. Ob alle anderen Sachen immer unseren Erwartungen entsprechen, müssen wir einfach mal sehen, aber das hängt auch damit zusammen, welche eigene Erwartungshaltung man hat. Ich denke, das wird einfach eine super interessante und lustige Sache.

Worauf freust du dich am meisten?

Am meisten freue ich mich tatsächlich darauf, die Leute kennen zu lernen. Zu gucken, wie wird in Russland Frauenfußball wahrgenommen, wie spielen da die Mädels, was haben sie dort für eine Mannschaft zusammen, wie ist das Niveau. Wie wird das auch von den eigenen Medien wahrgenommen, die machen ja extra eine größere Veranstaltung, damit es mehr in den Fokus rutscht. Das ist schon spannend.

Welche Erwartungen hast du vom Spiel? Was denkst du über unsere Mannschaft?

Dadurch, dass wir so ein zusammengewürfelter Haufen sind, haben jetzt erst einmal zusammen trainiert, müssen wir uns einfach überraschen lassen. Da wir das Niveau der anderen Mannschaft nicht einschätzen können. Wir haben ein sehr gutes Grundgerüst, wir brauchen uns definitiv nicht verstecken. Alles andere lassen wir auf uns zukommen, wir werden uns sicher nicht blamieren.

Weißt du etwas über die gegnerische Mannschaft?

Nein, überhaupt nicht. Die einzige Info kommt vom Trainer selber. Er hatte ein Punktspiel von uns gesehen und sagte, seine Mannschaft würde er im unteren Verbandsliganiveau einschätzen.

Möchtest du jemanden grüßen?

Ich grüße eigentlich alle, die sich bereit erklärt haben, dieses Abenteuer mitzumachen. Das ist für mich eine ungewöhnliche Geschichte, in den Jahren, die ich jetzt schon im Frauenfußball arbeite, hatte ich immer doch eher das Gefühl, dass alle gegeneinander arbeiten, und deshalb freue ich mich umso mehr, dass sich hier einfach, ohne dass wir uns vorher kannten, Leute zusammen gefunden haben, um diese Geschichte mitzumachen. Natürlich auch die Leute, die im BFV das letztendlich unterstützt haben, von Kathrin Nicklas angefangen, über Ingo Weniger, und alle die mit geholfen haben, dass wir das hier so machen konnten.

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Eine Antwort zu “Portrait Jens-Uwe

  1. Pingback: Auf geht’s für die Berliner « Kaliningrad-Reise

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